Von der Idee zur Leidenschaft

Schon früh konnte Dominic Schmidt einen Einblick in die Verarbeitung des Naturproduktes „Holz“ gewinnen. Mittlerweile bietet seine Manufaktur eine kleine, feine Auswahl an edlen Schreibgeräten an, deren Besonderheit in der Verbindung aus Eleganz und Natürlichkeit liegt.

Dominic Schmidt verwendet für die Produktion seiner Schreibgeräte eine Auswahl an hochwertigsten einheimischen Hölzern.

Dominic Schmidt macht es ungemein viel Spaß, einem Stück Holz dabei zuzusehen, wie es von seiner Rohform zu einem fertigen Produkt wird. Diese Begeisterung hatte er von Anfang an: „Vor der Gründung meiner Stiftmanufaktur im hessischen Rodgau habe ich bei einem benachbarten Schreinermeister ein Schulpraktikum absolviert und meine Leidenschaft für den Werkstoff Holz entdeckt. Anfänglich arbeitete ich mit einfachen Hölzern und eignete mir dabei eine gewisse Grundform für meine Schreibgeräte an. Mittlerweile ist das Sortiment auf eine ansprechende Auswahl an Holzschreibgeräten angewachsen, die eine edle Abwechslung zu herkömmlichen Stiften bieten“, sagt Dominic Schmidt dazu. Die Schreibgeräte bestehen aus einigen der edelsten, heimischen und exotischen Hölzern wie zum Beispiel Nussbaum, Kirschbaum oder geriegelter Ahorn sowie aus hochwertigen Einzelteilen. So entstehen hinreißende Handschmeichler, die vor allem durch ihre individuelle Form und die warme Optik des Holzes für ein unvergleichliches Schreibgefühl sorgen. Sägen, Bohren, Kleben, Pressen, Drechseln und Schleifen sind die Produktionsverfahren, die ein Stück unbehandeltes Holz zu einem kleinen Unikat werden lassen. Die Dauer, welche Dominic Schmidt dafür benötigt, einen Stift anzufertigen, ist von vielen Faktoren abhängig. Es beginnt mit der Holzauswahl. Aus dem Rohmaterial wird zunächst ein geeigneter Pen blank gesägt, wobei er versucht, eine besonders gute Maserung im fertigen Stift zu erhalten. Da er nicht nur reines Holz verwendet, um seine Schreibgeräte zu fertigen, sondern auch Leimarbeiten aus verschiedenen Holz- und Epoxidharzteilen ausführt, richtet sich seine Arbeitszeit auch nach dem Aufwand, mit dem er den Rohling anfertigt. Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu berücksichtigen gibt, ist die Härte des Materials. „Bei sehr harten Hölzern wie Ebenholz kann ich nur sehr vorsichtig das überschüssige Material abtragen, da mir dieses sonst reisst oder abplatzt“, erklärt Dominic Schmidt dazu und ergänzt: „Bei etwas weicheren Hölzern wie Khaya oder auch bei Olivenholz, habe ich eine gute Spanabnahme, weswegen das Drechseln schneller geht. Auch der Schleifprozess ist relativ aufwendig. Es kann manchmal eine halbe Ewigkeit dauern, bis die Spuren des Drechseleisens aus dem Holz entfernt sind. Grob geschätzt, kann die Fertigungsdauer eines einfachen Kugelschreibers bis zu zwei Stunden dauern. Bei aufwendigen Schreibgeräten, bei denen mehrere Materialien miteinander kombiniert oder besonders harte Werkstoffe verwendet werden, kann die Fertigstellung bis zu vier Stunden dauern.“

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Schreibkultur.

Zur Website: www.die-stiftmanufaktur.de

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