Die einzig mögliche Zeit

Maler, bildender Künstler, Autor und natürlich Modeschöpfer – seine zahlreichen Talente haben Wolfgang Joop weltweit berühmt gemacht. Doch die Sehnsucht nach einem Ort seiner Kindheit blieb – Gut Bornstedt in Potsdam. Warum, erklärt er nun in einem Buch, das er handschriftlich verfasste.

Wolfgang Joops autobiografischer Roman „Die einzig mögliche Zeit“ blickt auf seine Kinder- und Jugendzeit zurück – und auf seine deutsche Familiengeschichte in Ost und West. Copyright: Inge Prader

„Meine Mutter Charlotte und ich, die uns in Braunschweig nicht einleben wollten, hatten nur ein Ziel: zurück nach Bornstedt, zu den Menschen und der wundervollen Umgebung, die sich nicht zu verändern schien", sagte Joop der Deutschen Presse-Agentur vor dem Erscheinen seiner Autobiografie „Die einzig mögliche Zeit".

Inzwischen ist das Ziel erreicht: Gemeinsam mit seinem Partner Edwin und seiner Ex-Frau Karin, mit der Joop die zwei erwachsenen Töchter Jette und Florentine hat, lebt der Modeschöpfer auf dem Gut am Park von Sanssouci in Potsdam. Von der Heimkehr zum Familienstammsitz erzählt der 74-Jährige nun - und gewährt auf knapp 500 Seiten tiefe Einblicke in sein Leben. Berichtet von Unsicherheit, Einsamkeit und Niederlagen.

Verfasst hat der Designer sein Buch mit Stift und Papier. Es sei ein schwerer Weg gewesen. „Aber mein Wunsch, das oft Unglaubliche mit einem Leser zu teilen, ließ mich durchhalten", so Joop. „Der Lohn für all die Arbeit, die ein Jahr genau Vorrang hatte, ist das Gefühl, die Erinnerungen nicht mehr allein tragen zu müssen - ja - einiges vergessen zu dürfen."

Die ausführliche Rezension lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Schreibkultur.

Zur Website: www.rowohlt.de

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