Kölner Fachhändler startet ins Jubiläumsjahr

Das Kölner Fachgeschäft für Schreibwaren und Geschenke Ortloff wird in diesem Jahr 100 Jahre alt und feiert seinen runden Geburtstag mit einer Reihe von Events, Aktionen und Angeboten. Über aktuelle Highlights informiert Ortloff auf einer eigenen Veranstaltungsseite und über seinen Newsletter. Zudem werden Interessierte über Facebook und Instagram auf dem Laufenden gehalten.

Ladenleiter Chris Wauer stimmt auf das besondere Jubiläumsjahr bei Ortloff ein.

Zu den Jubiläumsaktionen von Ortloff zählen neben Kundenevents und Aktionsangeboten zum Beispiel auch eigens für den Kölner Fachhändler gefertigte Produkte sowie eine große Jubiläumswoche im Oktober, die Interessierte aus ganz Köln und dem Umland sowie Touristen zum Mitfeiern und Shoppen einladen soll. Begleiter durchs Jubiläumsjahr ist „Jupp“, ein fiktiver Lehrling aus den Anfängen Ortloffs. Die Figur soll Kundinnen und Kunden mitnehmen auf eine emotionale Zeitreise. Er gewährt einen Blick hinter historische Kulissen, erzählt Insidergeschichten und Anekdoten und ist sowohl online als auch im Geschäft immer wieder anzutreffen.

Das Kölner Traditionshaus, das über ein großes Sortiment an Papeterie, Schreibzubehör, Schulbedarf und Lederwaren verfügt, blickt auf eine bewegende Geschichte zurück. Als Erich Ortloff sein Geschäft im Jahr 1923 gründete, war Köln nach dem ersten Weltkrieg noch von britischen Truppen besetzt. In der Stadt herrschte eine ambivalente Stimmung: Neben Armut, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit war der wirtschaftliche und kulturelle Aufbruch zu spüren. Inmitten dieses Spannungsfeldes schließt der 24-jährige Ortloff am Ursulaplatz in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs zum ersten Mal die Pforten seines Geschäfts für Büromöbel und Bürobedarf auf. Das Unternehmen wächst schnell und zieht an den heutigen Standort an der Zeppelinstraße um.

Es folgte der zweite Weltkrieg und mit ihm eine harte Zäsur. Doch Erich Ortloff ließ sich von zerbombten Geschäftsräumen, Problemen bei der Materialbeschaffung und Arbeitskräftemangel nicht entmutigen. Bereits 1948 arbeiteten schon wieder 45 Mitarbeitende für Ortloff. Die Firma profitierte vom Wirtschaftswunder der 1950er Jahre: Alle aufstrebenden Kölner Unternehmen wollten ihre Büros ausstatten. Die 1960er Jahre waren goldene Zeiten für Ortloff: ein eigenes Innenarchitekturbüro, eine Schreinerei, ein Fertigungsbetrieb und ein Wagenpark sorgten für Arbeit für über 250 Mitarbeitende.

1965 verstarb Erich Ortloff, seine Ehefrau führte das Geschäft gemeinsam mit ernannten Geschäftsführern bis 1990 weiter. Nach einigen Eigentümerwechseln fand Ortloff 2015 seine Heimat bei der Soennecken eG. Heute ist Ortloff eines der wenigen letzten Fachgeschäfte in der Kölner Innenstadt. 

Seine tiefe Verbundenheit zum Standort Köln will Ortloff im Jubiläumsjahr zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern demonstrieren. „Das Jubiläum löst viele Gefühle in unserem Team aus: Staunen, Dankbarkeit, Demut – aber vor allem ganz, ganz viel Freude! Diese Gefühle möchten wir mit den Kölnerinnen und Kölnern sowie Gästen der Stadt teilen“, sagt Ladenleiter Chris Wauer. „Ortloff ist sowohl Teil der Kölner Stadtgeschichte als auch wichtiger Teil des Kölner Shoppingangebots von heute und morgen. Das wollen wir zeigen.“

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