Individualität in Serie

Edles Silberbesteck, mundgeblasenes Glas, anspruchsvolle Schreibgeräte aus massiven Hölzern: Hochwertig gefertigte, authentische Produkte made in Germany erwarten die Fachbesucher im neuen Ausstellungsbereich „Manufaktur" der Herbst-Cadeaux Leipzig, die vom 1. bis 3. September 2018 stattfindet. Rund 70 Unternehmen und Marken stellen hier ihre in Kleinserien sowie mit hohem Handarbeitsanteil hergestellten Qualitätserzeugnisse vor. 

Manufakturprodukte: langlebig und in Deutschland gefertigt

„Mit dem neuen Ausstellungsbereich ‚Manufaktur' ergänzt und erweitert die Cadeaux Leipzig ihr Angebot wertiger Produkte mit dem Label ‚made in Germany'", betont Andreas Zachlod, Projektdirektor der Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends. Individuelle, langlebige Produkte statt Massenware laute dabei die Devise. „Damit ermöglichen wir dem Facheinzelhandel, neue und spannende Sortimente zu entdecken, interessante Geschäftsbeziehungen anzubahnen und für die umsatzstärkste Saison des Jahres direkt zu ordern", so Zachlod.

Für die Firmen, die im Bereich „Manufaktur" ausstellen, gelten die vom Deutsche Manufakturen e.V. definierten Kriterien. Die Unternehmen müssen demnach inhabergeführt sein, ihre Produkte in Deutschland mit mindestens 50 Prozent Handarbeit selbst produzieren sowie zwischen fünf und 200 Mitarbeitern beschäftigen. „Außerdem handelt es sich um Hersteller von Endprodukten – also keine Zulieferer –, die ihre Qualitätserzeugnisse in Serie fertigen und dabei verschiedene traditionelle Gewerke des Handwerks unter einem Dach vereinen", sagt Wigmar Bressel. Weitere Kennzeichen der Manufakturen seien Nachhaltigkeit und Wertigkeit der Waren. „Keine Luxusgüter, sondern qualitativ hochwertige Produkte für den täglichen Gebrauch", unterstreicht Bressel. „Zurzeit gibt es in Deutschland etwa 650 Betriebe, die diesen Manufaktur-Kriterien entsprechen."

Zur Website: www.cadeaux-leipzig.de

Weitere Artikel

Kaut-Bullinger Neu

Erdgeschoss in der Rosenstraße modernisiert

Wenn Tradition seit mehr als 222 Jahren geschrieben wird, erfordert dies einen kontinuierlichen Wandel nicht nur in der äußeren Erscheinung, sondern auch im Sortimentsangebot und der Art und Weise, wie Kundenbedürfnisse erfüllt werden und wie neue Möglichkeiten den Kunden nähergebracht werden. Die Idee hat das Münchner Traditionshaus Kaut-Bullinger mit seinem Umbau konsequent umgesetzt.

weiterlesen
Klaus-Peter Wolf, Copyright: Gaby Gerster

Schwarze Tinte und mörderisch spitze Feder

Der bekannte Ostfriesland Krimiautor Klaus-Peter Wolf entwirft alle seine Romane mit Füller auf Papier. Sein neuester Roman „Ostfriesenfluch" hat nach Erscheinen die Bestsellerlisten gestürmt. Klaus-Peter Wolf betrachtet die analoge Schreibkunst als etwas ganz Besonderes.

weiterlesen